Helden der Arbeit


Foto: Jan Peter Kasper, Bundesarchiv CC BY-SA 3.0

Nach der deutschen Wiedervereinigung lösten sich die ostdeutschen Betriebe teilweise auf. Zum Teil zergliederte sie die Treuhandanstalt in kleinere Betriebe und privatisierte sie. Infolgedessen gingen Millionen von Jobs verloren. Im Gegenzug wurden durch Unternehmensgründungen auch neue Arbeitsplätze geschaffen. Einige Erwerbstätige aus den neuen Ländern gingen in den Westen, andere waren zeitweise arbeitslos und wieder andere machten sich selbständig.

Das Zusammenführen der beiden unterschiedlichen Systeme verlief nicht ohne Reibungen, denn viele Berufstätige der ehemaligen DDR konnten  ihren Beruf im vereintem Deutschland nicht weiter ausüben wie zuvor.

Viele Berufsabschlüsse wurden nicht einfach anerkannt, ihre Anerkennung unterlag einer Bewährungszeit oder erfordert den Besuch von Fortbildungen. So wurde zum Beispiel das Ost-Berliner Schulsystem im August 1990 angepasst und ehemalige Schulleiter*innen mussten ihr Amt niederzulegen und durften nach Eignungsprüfungen nur noch als Lehrer*innen unterrichten. Ähnliche Anerkennungsverfahren galten auch für andere Berufe, von der Facharbeiter*in bis zur Akademiker*in.

 

Beispielfragen:
Was hat sich im Berufsleben verändert?
Wurde Dein Betrieb zusammengeführt?

Wurde Deine Ausbildung anerkannt?
Konntest Du Deinen Beruf einfach weiter ausführen, oder musstest Du umschulen?

Wurdest Du durch die Einheit arbeitslos?
Welche neuen beruflichen Möglichkeiten haben sich für Dich ergeben – als Person aus Ostdeutschland ODER als Person aus Westdeutschland?
Welchen Beruf hast Du vor und nach der Deutschen Einheit ausgeführt?

Was Dich an diesem Thema interessiert ist nicht dabei? Erzähl es uns unbedingt trotzdem!

Historisches Foto- und Videomaterial
Diese Motive Deines persönlichen Foto- und Videomaterials von damals würden zu diesem Thema passen:

Dein Arbeitsplatz
Deine Kollegen
Umschulungsveranstaltungen